Beratung für Geflüchtete Menschen

 

Mobile Berater/innen der Jobassistenz Spandau und Friedrichshain- Kreuzberg sowie des Lernladens Pankow sind in den Willkommen-in-Arbeit-Büros in Spandau, Tempelhof und Lichtenberg aktiv und beraten an den Volkshochschulen in Reinickendorf, Spandau, Pankow, Lichtenberg, Charlottenburg- Wilmersdorf, Mitte, Friedrichshain- Kreuzberg. Darüber hinaus wird in weiteren Flüchtlingsunterkünften Beratung zu Bildung und Beruf angeboten.

 

Ziel und Konzept der Mobilen Beratung für geflüchtete Menschen

 

Mit dem Ziel die Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt von Geflüchteten Menschen zu unterstützen, wurden die Angebote der Berliner Bildungsberatung mittels einer Mobilen Beratung speziell auf Geflüchtete Menschen ausgerichtet. Mobile Beratung findet nicht mehr nur in den Beratungsstandorten der jeweiligen Projekte statt, sondern bewegt sich räumlich auf die Lebens- und Lernorte der Menschen zu, wie beispielsweise in den Deutschkursen aller Berliner Volkshochschulen und in Willkommen-in-Arbeit-Büros. Die räumliche Mobilität und die Mehrsprachigkeit der Berater/innen stellen sicher, dass die geflüchteten Menschen frühzeitig und umfassend informiert, unterstützt und beraten werden können.

 

Anliegen und Ziel der Mobilen Bildungsberatung (MoBiBe) ist es, geflüchtete Menschen für die Bedeutung von Bildung für die Arbeitsmarktintegration zu sensibilisieren, ihre vorhandenen Kompetenzen und Qualifikationen für die Integration sichtbar zu machen und konkrete Umsetzungsschritte in Qualifizierung, Beruf oder Ausbildung zu erarbeiten.

 

Die Mobile Bildungsberatung wird dokumentiert und evaluiert und erfolgt auf der Grundlage eines abgestimmten Fachkonzeptes.

 

Um das spezifische fachliche Know-How aller Mobilen Bildungsberater/innen zu gewährleisten, entwickelte das Projekt Partnerschaften in der Bildungsberatung (P:iB) ein Schulungskonzept, das aktuelles Fachwissen vermittelt und zugleich einen fach- und fallbezogenen kollegialen Austausch aller Mobilen Berater/innen ermöglicht. 

 

Als Ergänzung zum Beratungsangebot flankieren Workshops und Fachvorträge das Angebot, die sich dem Thema „Minijob als Einstieg in den Arbeitsmarkt für Geflüchtete Menschen“ widmen und zu den Risiken und Nebenwirkungen dieser Beschäftigungsform informieren und aufklären. Die Veranstaltungen richten sich vor allem an Bildungsberater/innen, Integrationslots/innen, Arbeitsmarktvermittler/innen und Jobcoaches sowie ehrenamtliche Helfer/innen und haben zum Ziel, prekäre Beschäftigung zu vermeiden.

 

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem Workshopangebot.

 

 

Workshopangebot "Risiken der geringfügigen Beschäftigung als Einstieg in den Arbeitsmarkt für Geflüchtete"
Workshopangebot_Minijob.pdf
PDF-Dokument [396.9 KB]

Die Mobile Beratung für Geflüchtete Menschen wird durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales aus Mitteln des Landes Berlin gefördert.

 

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