Bildungsprämie

+++ Bitte beachten Sie +++

Die Förderbedingungen der Bildungsprämie ändern sich ab dem 01.07.2017. Fragen Sie direkt bei Ihrer Beratungsstelle nach. Die aktuellen Fördervoraussetzungen werden zeitnah aktualisiert.  

 

Mit der Bildungsprämie wird die berufliche Weiterbildung gefördert. 

 

Als Bildungsprämienberatungsstelle informieren wir Sie über passende Weiterbildungsangebote und -anbieter, prüfen die Fördervoraussetzungen und stellen den Gutschein aus.

 

Das Beratungsgespräch ist kostenlos, erfolgt anbieterneutral und wird von speziell für dieses Förderinstrument geschulten Berater/innen ausgeführt. Die Bildungsprämienberatungsstelle stellt Ihnen einen persönlichen, nicht übertragbaren Prämiengutschein und/oder Spargutschein aus.

 

Termine für eine kostenfreie Prämienberatung können Sie für die Jobassistenz in Spandau und Friedrichshain-Kreuzberg sowie dem LernLaden Pankow telefonisch unter

 

030 / 5367999-75

 

am Dienstag von 12.30 - 17.30 Uhr und Donnerstag von 08.30 - 13.30 Uhr vereinbaren.  

 

Fördervoraussetzungen

 

Einen Prämiengutschein können Sie erhalten, wenn Sie

  • durchschnittlich mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden; über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen.

 

Bitte beachten Sie:

Sie können jedes Kalenderjahre einen Prämiengutschein erhalten.

 

Spargutschein

Unabhängig von Einkommen und Erwerbsstatus können alle Personen, die ein mit der Arbeitnehmerzulage gefördertes Ansparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz besitzen, dieses zu Weiterbildungszwecken vorzeitig entnehmen, auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Die Arbeitnehmersparzulange geht dabei nicht verloren.*

 

*Klären Sie möglichst im Vorfeld mit dem zuständigen Anlageinstitut, ob und wie die Entnahme unschädlich erfolgen kann.

 

Für die Beratung bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

 

  • Lichtbildausweis (Personalausweis, Pass, Führerschein)
  • wenn Sie kein/e EU-Bürger/in sind: eine Aufenthaltserlaubnis, ggf. ein Aufenthaltstitel mit Erlaubnis zur Erwerbstätigkeit
  • den aktuellen Einkommenssteuerbescheid, der nicht älter als 2 Jahre ist
  • Ersatzweise auch: Arbeitsvertrag mit Angaben zum Gehalt, Bescheinigung eines Lohnsteuerhilfevereins, Erklärung eines/r Steuerberaters/in bzw. Fachanwalts/anwältin für Steuerrecht über das voraussichtlich zu versteuernde Einkommen im laufenden Kalenderjahr oder eine Gehaltsbescheinigung aus den letzten drei Monaten

 

Wie wird der Prämien- und Spargutschein eingelöst?

 

Der Prämiengutschein hat nach Ausstellung eine Gültigkeit von sechs Monaten und wird beim Bildungsanbieter eingereicht.

 

Der Beginn Ihrer Weiterbildung muss innerhalb der Gültigkeitsdauer des Gutscheins liegen.

 

Der Spargutschein wird durch den/die Gutscheininhaber/in bei dem Finanzinstitut, das die Anlage führt, eingelöst. Der aus dem Ansparguthaben entnommene Betrag muss innerhalb von drei Monaten für Weiterbildungszwecke verwendet werden. Der Spartgutschein gilt als Beleg für die vorzeitige Entnahme für Weiterbildungszwecke. Beratung und Entnahme sind auch nach Kursbeginn möglich.

 

Prämien- und/oder Spargutscheine können - bei Übereinstimmung des Weiterbildungsziels - bei all den Weiterbildungsanbietern eingelöst werden, die die Zulassungsbedingungen erfüllen.

 

Achtung:

 

Weiterbildungsanbieter sind nicht verpflichtet Prämiengutscheine anzunehmen - informieren Sie sich vor einer möglichen Anmeldung, ob "Ihr" Weiterbildungsanbieter Prämiengutscheine aus dem Programm Bildungsprämie annimmt.

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.bildungspraemie.info, in dem Leitfaden oder unter der kostenlosen bundesweiten Informationshotline 0800/2623000.

 

Detaillierte Informationen und eine Übersicht aller Berliner Prämienberatungsstellen finden Sie in dem Informationsblatt Bildungsprämie Berlin.

 

Informationsblatt Bildungspämie Berlin
Informationsblatt_Berlin_Bildungspraemie[...]
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Die Berliner Prämienberatungsstellen werden gefördert mit Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

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